Der Sturm

Blumfeld · Jenseits Von Jedem [2003]

Ich bin allein mit meinem Träumen

Der Wind weht wohin er will

Die Blätter zittern in den Bäumen

Alles schläft, die Stadt ist still



Ich lass mich von Gefühlen leiten

Und misch die Töne mit dem Wort

Such nach neuen Möglichkeiten

Und wünsch mich weg von diesem Ort



Mir ist als würd der Wind mich rufen

Als sollt ich ihn heruafbeschwören

Mit Geschick mein Glück versuchen

Von fern kann ich sein Heulen hören



Pfeifend zieht er durch den Hafen

Peitscht die Wellen durch das Meer

Wirbelt den Staub auf in den Straßen

Und komm mit Licht und Lärm zu mir



Sturm, wehwild und frei

Sing mir dein Lied

Zeig mir den Dreh

Sturm auf hoher See

Mach dass es geschieht

Brich die Deiche entzwei



Wie er durch die Straßen fegt

Tobt und brüllt und wütet

Was er in Schutt und Asche legt

Hat der Mensch vor ihm verwüstet



Kein Stein bleibt auf den anderen stehen

Und in ein paar Minuten

Wird Europa untergehen

Alles versinkt in schwarzen Fluten



Ich bin allein mit meinen Träumen

Der Wind weht wohin er will

Die Blätter zittern in den Bäumen

Alles schläft, die Stadt ist still



Sturm, wehwild und frei

Sing mir dein Lied

Zeig mir den Dreh

Sturm auf hoher See

Mach dass es geschieht

Brich die Deiche entzwei